Der ICE 4

Das Konzept

Der ICE 4 wurde durch die Siemens AG komplett neu konstruiert insbesondere der Antrieb. der Antrieb erfolgt über sogenannte Powercars, die über den gesamten Zug verteilt laufen. Ein zwölteiliger Zug besitzt davon sechs Stück, die jeweils eine gesamte Antriebsanlage mit Transformator, Traktionsstromrichter, Traktionskühlanlage und vier Fahrmotoren besitzen. Sie sind somit autark und von anderen Wagen unabhängig. Die Gleichstromkomponenten der mehrsystemfähigen Züge werden in nicht angetriebenen Mittelwagen angebracht.
Verbaut sind alle Anlagen unterflur. Dadurch ergibt sich im Vergleich zum gleich langen ICE 1 eine Steigerung der Sitzplätze um 10 % Im ICE 4 gibt es 5 verschiedene Wagentypen, 2 Endwagen, einen Servicewagen mit Kleinkinderabteil, Familienabteil, Rollstuhlbereich und Diensträumen, einem Restaurantwagen und den Reisewagen. Je nach Bedarf können so aus einzelnen Wagen wahlweise 5- bis 14-teilige Züge zusammenstellt werden. Für jede Strecke den jeweils passenden Zug.
Jeder Zug verfügt über zwei Stromabnehmer für das Netz der DB und der ÖBB, die im Mittelwagen 2 und im Antriebswagen 2 untergebracht sind. Alle zwölfteiligen Züge erhalten auf diesen Wagen zudem je einen Stromabnehmer mit schmaler Schleifleiste für das Schweizer Netz.

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